Fabian Mundt — Inventionate: Bildungstheorie, Digitalisierung und Games
Bildungsräume sind im Kern fantastische Topologien: Dynamische Beziehungsgefüge, deren Regeln wir erst im Vollzug des Spiels erlernen. Erkenntnis beginnt dort, wo wir die starren Koordinaten der Realität verlassen, um die Zeiträume des Digitalen neu zu vermessen.
Erkundungen
& Konstellationen
Bildungstheorie und Games
Dieses Projekt untersucht Videospiele als kulturelle Artefakte, die weit über Unterhaltung oder Wissensvermittlung hinausgehen. Es wird erforscht, wie Games durch ihre spezifische Struktur als »phänomenotechnische Arrangements« Erfahrungsräume zur Welterschließung eröffnen. Bildung wird dabei als reflexiver Prozess verstanden, in dem sich Selbst- und Weltverhältnisse durch spielerisches Handeln verändern.
Zum Forschungsprojekt
R Essentials
R ist aus der heutigen sozialwissenschaftlichen Datenanalyse nicht mehr wegzudenken. Doch der Einstieg in das R-Universum kann herausfordernd sein. R Essentials bietet eine praxisnahe und leicht verständliche Einführung in die Arbeit mit der Statistiksoftware R. In 20 strukturierten Lernschritten begleitet das Buch von den ersten Anfängen bis hin zur Realisierung komplexer Analysen.
Zur Publikation
Einblicke
& Positionen
- 2026PraxisbeitragVom Suchen, Scheitern und Erkennen: Was wir von Videospielen lernen können – Gastspiel von Jörg Luibl
- 2026KonferenzbeitragRäume der Bildsamkeit
- 2026PraxisbeitragStein auf Stein zur Schule von morgen
- 2026SeminarLet's Play: Games als pädagogische Erkenntnisquelle
- 2026SeminarGameskultur: Über die Bildung des spielenden Menschen
Dr. Fabian Mundt
Erziehungswissenschaftler an der PH Karlsruhe. Er forscht an der Schnittstelle von Ludologie und Allgemeiner Erziehungswissenschaft und untersucht aktuell, wie Videospiele und Fantastik als pädagogische Erkenntnisquellen fungieren.